Geburtstermin berechnen: so funktioniert es
Die Berechnung addiert 280 Tage (40 Wochen) zum ersten Tag deiner letzten Periode, plus eine Korrektur für deine Zykluslänge. Bei einem 30-Tage-Zyklus verschiebt sich dein Termin um 2 Tage. Kennst du das Zeugungsdatum? Dann zählt der Rechner 266 Tage. So rechnen auch Hebammen und Ärztinnen, bis der Ultraschall den Termin endgültig festlegt.
Das Ergebnis ist dein voraussichtlicher Entbindungstermin (ET): der Moment, in dem du 40 Wochen schwanger bist. Er ist der Ausgangspunkt für alle Untersuchungen und deinen Mutterschutz.
SSW berechnen: in welcher Woche bin ich?
Deine Schwangerschaftswochen (SSW) zählen ab dem ersten Tag der letzten Periode, nicht ab der Befruchtung. Darum bist du bei einem positiven Test meist schon in SSW 4 bis 5. Der Rechner zeigt deine SSW genau in Wochen plus Tagen, und in welchem Trimester du bist.
Geburtstermin nach Ultraschall, Zeugung oder künstlicher Befruchtung
Hattest du schon einen Ultraschall, oder bist du durch IVF schwanger? Dann rechnet der Rechner damit, denn diese Angaben sind genauer als die Periode. Bei IVF zählt er ab dem Transferdatum plus Embryoalter. Beim Ultraschall ab der SSW im Befund. Die meisten Online-Rechner können nur mit der Periode rechnen; dieser rechnet mit allen vier Wegen.
Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?
Sieh den Termin als Mitte eines Zeitraums, denn weniger als 5 von 100 Babys kommen genau an diesem Tag. Ab Woche 37 ist dein Baby reif geboren und es kann jeden Moment losgehen. Dauert es länger als 42 Wochen, bespricht deine Hebamme oder Ärztin die Optionen mit dir.
